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Mindestanforderungen für Betriebe

Mindestanforderungen für Betriebe mit Hähnchenmast

Platzmax. 39 kg/m²max. 35 kg/m²max. 25 kg/m² oder max. 29 kg/m² bei einem Stall mit Kaltscharraummax. 21 kg/m²
HaltungStallhaltungStallhaltungStallhaltung mit ständigem Zugang zu Außen­klimabereichStallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mind. 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.
BeschäftigungTrockene Einstreu, die zum Picken, Scharren und Staubbaden geeignet istOrganisches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine. Je angefangener 150 m² mind. ein GegenstandOrganisches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine. Je angefangener 150 m² mind. 2 Gegenstände oder pro 2000 Tiere mind. 3 Stroh- oder Heuballen und pro 1000 Tiere 1 PickgegenstandEinstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
ZuchtlinieGrundsätzlich robuste und gesunde ZuchtlinienGrundsätzlich robuste und gesunde ZuchtlinienGrundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien; langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 45g/Tag, mit Gait Score-Untersuchung auch 51g/Tag möglich) oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 81 TagenGrundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 45g/Tag) oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 81 Tagen.
FütterungQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelFuttermittel ohne GentechnikFuttermittel ohne Gentechnik; mind. 20% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
Tiergesundheits-
monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoringBefunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
verpflichtende
Programm-
teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkanntInitiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkanntTeilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
ergänzende
Hinweise
* Betriebe, die ihre Tiere gemäß den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung halten oder gemäß den
Anforderungen der ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EG-Öko-Verordnung, werden der Premium-Stufe zugeordnet.

Mindestanforderungen für Betriebe
mit Milchviehhaltung (Milchkühe)

 
PlatzLaufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatz­verhältnis 1:1Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatz­verhältnis 1:1; Laufstall ohne Liegeboxen: über 350 kg LG Mindestfläche 4 m² /TierLaufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatz­verhältnis 1:1; Laufstall ohne Liegeboxen: über 350 kg LG Mindestfläche 5 m² /Tier oder 1000 m² Weidefläche/TierLaufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatz­verhältnis 1:1 Laufstall ohne Liegeboxen: über 350 kg LG Mindestfläche 6 m²/Tier
HaltungKriterien in Erarbeitung; möglichst Laufstallhaltung oder Kombinations­haltungLaufstallhaltung oder Weidegang (mind. 120 Tage / 6 h) mit saisonaler AnbindehaltungLaufstallhaltung mit ganzjährig nutzbarem Laufhof (3 m² /Tier) oder Laufstallhaltung mit Weidegang während der Vegetations­periode (mind. 120 Tage / 6 h) oder Offenfront­laufstall; keine AnbindehaltungLaufstallhaltung mit ganzjährig nutzbarem Laufhof und Weidegang während der Vegetations­periode (mind. 120 Tage / 6 h); keine Anbindehaltung
Enthornung der Kälber – falls auf dem Betrieb praktiziert<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung und Sedierung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung und Sedierung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
Enthornung nur im Ausnahmefall; auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt; Schmerzlinderung erforderlich
Komfort-
einrichtung
keine VorgabenIm Laufstall: Scheuer- Kratz-BürsteScheuer-Kratz-BürsteScheuer-Kratz-Bürste
FütterungQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelFuttermittel ohne GentechnikFuttermittel ohne Gentechnik; mind. 60% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region; mind. 60% der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration
Tiergesundheits-
monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Einführung in 2020; verpflichtend für alle Betriebe ab 2022)
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring (Einführung in 2020; verpflichtend für alle Betriebe ab 2022)
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoringBefunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
verpflichtende
Programm-
teilnahme
für Schlachtiere Lieferberechtigung in das QS-System erforderlichTeilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
ergänzende
Hinweise
* Betriebe, die ihre Tiere gemäß den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung halten oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EG-Öko-Verordnung, werden der Premium-Stufe zugeordnet.
Tiere müssen mind. 6 Monate vor der Schlachtung unter diesen Bedingungen gehalten werden

Mindestanforderungen für Betriebe mit Putenmast

 
Platzmax. 58 kg/m² Hähne
max. 52 kg/m² Hennen
max. 53 kg/m² Hähne
max. 48 kg/m² Hennen
(mind. 10 % mehr Platz)
max. 41 kg/m² Hähne
max. 37 kg/m² Hennen
(mind. 30 % mehr Platz)
max. 21 kg/m²
(mind. 60 % mehr Platz)
HaltungStallhaltungStallhaltung inkl. jährlicher StallklimachecksStallhaltung mit ständigem Zugang zu Außen­klimabereichStallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mind. 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Struktur­elemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.
BeschäftigungTrockene Einstreu, die zum Picken, Scharren und Staubbaden geeignet istOrganisches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine. Je angefangener 400 m² mind. ein GegenstandOrganisches Beschäftigungs­material aus veränderbarem und sich verbrauchendem Material wie z.B. Stroh, Picksteine. Je angefangener 400 m² mind. 2 GegenständeEinstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
ZuchtlinieGrundsätzlich robuste und gesunde ZuchtlinienGrundsätzlich robuste und gesunde ZuchtlinienGrundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien; langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 110 g/Tag) oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Langsam wachsende Rasse (Gewichts­zunahme max. 110 g/Tag) oder schnell wachsende Rassen bei Einhaltung des Mindest­schlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).
FütterungQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelFuttermittel ohne GentechnikFuttermittel ohne Gentechnik; mind. 20% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
Tiergesundheits-
monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoringBefunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits­monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
verpflichtende
Programm-
teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkanntInitiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkanntTeilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
ergänzende
Hinweise
* Betriebe, die ihre Tiere gemäß den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung halten oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EG-Öko-Verordnung, werden der Premium-Stufe zugeordnet.

Mindestanforderungen für Betriebe mit Schweinemast

 
PlatzMindestfläche
0,75 m² /Tier
Mindestfläche
0,825 m² /Tier
(mind. 10 % mehr Platz)
Mindestfläche
1,05 m² /Tier
(mind. 40 % mehr Platz)
Mindestfläche
1,5 m² /Tier
(mind. 100 % mehr Platz)
HaltungStallhaltungStallhaltungStallhaltung mit Außenklimareizen; mind. OffenfrontstallStallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf oder Freilandhaltung
Beschäftigungveränderbares Beschäftigungs­material, mind. bewegliche Kette kombiniert z.B. mit Holzstückzusätzliches organisches Beschäftigungs­material aus natürlichen Materialien wie z.B. Holz, Sisal oder Naturkautschukorganisches Beschäftigungs­material aus natürlichen Materialien wie Holz, Sisal oder Naturkautschuk; zusätzlich Stroh oder vergleichbares Beschäftigungs­materialorganisches Beschäftigungs­material: Stroh oder vergleichbare Substrate
FütterungQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelFuttermittel ohne GentechnikFuttermittel ohne Gentechnik; mind. 20% aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region
Tiergesundheits­
monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits-
monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits-
monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
verpflichtende
Programm-
teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkanntInitiative Tierwohl oder als vergleichbar anerkanntTeilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
ergänzende
Hinweise
* Betriebe, die ihre Tiere gemäß den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung halten oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EG-Öko-Verordnung, werden der Premium-Stufe zugeordnet.

Mindestanforderungen für Betriebe
mit Rindermast (Jungbullen/Ochsen, Färsen, Mastkälber)

 
PlatzMindestfläche:
bis 150 kg 1,5 m²/Tier
über 150 – 220 kg 1,7 m²
über 220 kg 1,8 m²;
über 400 kg 2,2 m²
Mindestfläche:
bis 150 kg 1,5 m²/Tier
über 150 bis 220 kg 1,8 m²
über 220 bis 400 kg 2,5 m²
über 400 kg 3 m²
Mindestfläche:
bis 150 kg 1,5 m²/Tier
über 150 bis 220 kg 2 m²
über 220 bis 400 kg 3 m²
über 400 kg 4 m²
Mindestfläche:
bis 100 kg 1,5 m²/Tier
über 100 bis 200 kg 2,5 m²
über 200 bis 400 kg 4 m²
über 400 kg 5 m² aber
mind. 1 m² /100 kg
HaltungStallhaltung mit Tageslicht; Kriterien in Erarbeitung, möglichst LaufstallhaltungLaufstallhaltung mit Tageslicht; keine AnbindehaltungLaufstallhaltung mit ständigem Zugang zu Frischluft oder Laufstallhaltung mit Weidegang während der Vegetations­periode (mind. 120 Tage / 6 h) oder Offenfront­laufstall; keine AnbindehaltungLaufstallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf und Weidegang während der Vegetations­periode (mind. 120 Tage / 6h); keine Anbindehaltung
Enthornung der Kälber – falls auf dem Betrieb praktiziert<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
<6 Wochen: durch Landwirt, mit Schmerzlinderung
>6 Wochen: durch Tierarzt, mit Betäubung
Enthornung auch bei <6 Wochen alten Kälbern nur nach Betäubung durch Tierarzt; Schmerzlinderung erforderlich
FütterungQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelQS-zugelassene bzw. QS-anerkannte FuttermittelFuttermittel ohne GentechnikFuttermittel ohne Gentechnik; mind. 60% Futtermittel aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region; mind. 60% der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration
Tiergesundheits­
monitoring
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
(Einführung in 2020; verpflichtend für alle Betriebe ab 2022)
1. Befunddaten­erfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank)
2. qualifiziertes Antibiotika­monitoring
(Einführung in 2020; verpflichtend für alle Betriebe ab 2022)
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits-
monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
Befunddaten­erfassung am Schlachthof ab 2022; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheits-
monitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotika­monitoring
verpflichtende
Programm-
teilnahme
QS oder als vergleichbar anerkanntTeilnahme an einem in der Haltungsform registriertem Programm
ergänzende
Hinweise
* Betriebe, die ihre Tiere gemäß den Anforderungen der EG-Öko-Verordnung halten oder gemäß den Anforderungen der ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren als die EG-Öko-Verordnung, werden der Premium-Stufe zugeordnet.
Tiere müssen mind. 6 Monate vor der Schlachtung unter diesen Bedingungen gehalten werden
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