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( 4 )  Haltungsform: Premium

 

» Mindestanforderungen für Programme, die Kriterien für Betriebe mit Schweinemast festlegen

Platzvorgabe: mind. 100% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben (1,5m²/Tier)
Haltung: Stallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf oder Freilandhaltung
Beschäftigung: organisches Beschäftigungsmaterial, Stroh oder vergleichbare Substrate
Fütterung: Futter ohne Gentechnik. Mind. 20% Futter aus dem eigenen Betrieb oder aus der Region.
Verpflichtende Programmteilnahme: Teilnahme an einem in der Haltungsform registrierten Programm
Tiergesundheitsmonitoring: Befunddatenerfassung am Schlachthof und qualifiziertes Antibiotikamonitoring ab 2022 verpflichtend; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheitsmonitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotikamonitoring

» Mindestanforderungen für Programme, die Kriterien für Betriebe mit Hähnchenmast festlegen

 

Platzvorgabe: max. 21 kg/m²
Haltung: Stallhaltung mit Zugang zu Freigelände während mind. 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.
Beschäftigung: zusätzliche Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand und Torf muss auf mind. 1/3 der Stallfläche zur Verfügung stehen.
Zuchtlinien: Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Langsam wachsende Rasse (Gewichtszunahme max. 45g/Tag oder schnell wachsende Rassen nur bei Einhaltung des Mindestschlachtalters von 81 Tagen.
Fütterung: Futter ohne Gentechnik. Mindestens 20% Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region.
Verpflichtende Programmteilnahme: Teilnahme an einem in der Haltungsform registrierten Programm
Tiergesundheitsmonitoring: Befunddatenerfassung am Schlachthof und qualifiziertes Antibiotikamonitoring ab 2022 verpflichtend; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheitsmonitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotikamonitoring

» Mindestanforderungen für Programme, die Kriterien für Betriebe mit Putenmast festlegen

 

Platz: mindestens 60% mehr Platz als gesetzlich vorgeschrieben (max. 21 kg/m²)
Haltung: Stallhaltung Zugang zu Freigelände während mindestens 1/3 der Lebenszeit. Die Fläche muss überwiegend bewachsen sein. Strukturelemente müssen den Tieren Unterschlupf bieten.
Beschäftigungsmaterial:  Zusätzliche Einstreu in Form von Stroh, Holzspänen, Sand oder Torf auf mind. 1/3 der Stallfläche
Rasse: Grundsätzlich robuste und gesunde Zuchtlinien. Langsam wachsende Rasse (Gewichtszunahme max. 110g/Tag) oder schnell wachsende Rassen nur bei Einhaltung des Mindestschlachtalters von 140 Tagen (Hähne) bzw. 100 Tagen (Hennen).
Fütterung: Futter ohne Gentechnik. Mindestens 20% Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region.
Verpflichtende Programmteilnahme: Teilnahme an einem in der Haltungsform registrierten Programm
Tiergesundheitsmonitoring: Befunddatenerfassung am Schlachthof und qualifiziertes Antibiotikamonitoring ab 2022 verpflichtend; bis dahin ein dokumentiertes Tiergesundheitsmonitoring auf dem Betrieb inkl. Antibiotikamonitoring

» Mindestanforderungen für Programme, die Kriterien für Betriebe mit Rindermast (Jungbullen / Ochsen, Färsen, Mastkälber)

festlegen

 

Platz: Mindestfläche bis 100 kg -> 1,5 m² | bis 200 kg -> 2,5 m² | bis 400 kg -> 4 m² | über 400 kg – 5 m² aber mind. 1 m² / 100 kg
Haltung: Laufstallhaltung mit ständigem Zugang zu Auslauf (mind. 3m²/Tier im Laufhof) und Weidegang (mind. 120 Tage/6h); keine Anbindehaltung 
Enthornung der Kälber falls auf dem Betrieb praktiziert: Enthornung nur im Ausnahmefall; Enthornung auch bei <6 Wo. alten Kälbern nur durch Tierarzt, mit Schmerzlinderung 
Fütterung: mindestens 60% Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region. Mind. 60% der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration; Futtermittel ohne Gentechnik
Verpflichtende Programmteilnahme: Teilnahme an einem in der Haltungsform registrierten Programm
Tiergesundheitsmonitoring: Befunddatenerfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank); qualifiziertes Antibiotikamonitoring

Für beide gilt: Einführung in 2020, verpflichtend für alle Betriebe ab 2022

» Mindestanforderungen für Programme, die Kriterien für Betriebe mit Milchviehhaltung (Milchkühe bzw. Schlachtkühe, deren Fleisch bei den teilnehmenden LEH vermarktet wird)

festlegen

 

Platz: Laufstall mit Liegeboxen: Tier-Liegeplatzverhältnis 1:1; Laufstall ohne Liegeboxen: über 350 kg MIndestfläche 6 m²/Tier Liege- und Lauffläche
Haltung: Laufstallhaltung mit ganzjährig nutzbarem Laufhof und Weidegang während der gesamten Vegetationsperiode (mind. 120 Tage/6h); keine Anbindehaltung
Enthornung der Kälber falls vom Betrieb praktiziert: Enthornung nur im Ausnahmefall; auch bei <6 Wo. alten Kälbern nur durch Tierarzt, mit Betäubung, Schmerzlinderung ist erforderlich
Komforteinrichtung: Scheuer-Kratz-Bürste
Fütterung: mindestens 60% Futter aus dem eigenen Betrieb bzw. aus der Region. Mind. 60% der Trockenmasse frisches, getrocknetes oder siliertes Raufutter in der Tagesration; Futtermittel ohne Gentechnik
Verpflichtende Programmteilnahme: Teilnahme an einem in der Haltungsform registrierten Programm
Tiergesundheitsmonitoring: Befunddatenerfassung am Schlachthof (Eingabe in QS-Datenbank); qualifiziertes Antibiotikamonitoring

Für beide gilt: Einführung in 2020, verpflichtend für alle Betriebe ab 2022

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